Kniegelenk: So belastbar und trotzdem besonders anfällig

Das Kniegelenk ist eine äußerst komplizierte Konstruktion, wodurch gewährleistet ist, dass es fast alles kann: beugen, strecken, rotieren … je nachdem, was dem Knie beim Sitzen, Gehen, Laufen oder Sporttreiben gerade abverlangt wird. Dabei muss es stets gewaltige Kräfte und Druckbelastungen aushalten, vor allem beim Sport: Kein anderes Gelenk wird beim körperlichen Training stärker gefordert als das Kniegelenk. Verletzungen an den Menisken, an den Innen- oder Kreuzbändern oder dem Gelenkknorpel gehören deshalb zu den häufigsten Sportverletzungen. Außerdem ist das Kniegelenk besonders anfällig für (vorzeitige) degenerative Veränderungen des Gelenkknorpels. Statistiken zeigen: Bis zum Alter von 45 Jahren sind Männerknie gefährdeter als die Knie von Frauen. Danach kehrt sich das Verhältnis allmählich um, so dass ab dem 65. Lebensjahr bis zu fünfmal mehr Frauen als Männer von einer Kniegelenksarthrose betroffen sind.

Eine wichtige Ursache für eine Kniegelenksarthrose sind – neben langjährigem Übergewicht – nicht ausreichend behandelte Kniegelenksverletzungen. Dabei lassen sich heute viele davon arthroskopisch und damit besonders patientenschonend behandeln. Außerdem ist die Rekonvaleszenz deutlich kürzer als bei einer konventionellen Knieoperation: Oft können die Patienten bereits wenige Wochen nach dem Eingriff wieder ihren gewohnten Aktivitäten nachgehen.

Die Arthroskopie ist einer der operativen Therapieschwerpunkte des MVZ im Helios. Alle unsere Operateure verfügen über eine langjährige Erfahrung, um diese technisch anspruchsvolle schonend, risikoarm und sicher durchzuführen.

Mehr zum Thema:

Das MVZ im Helios hat eine Broschüre zum Fachbereich „Knie & Hüfte“ veröffentlicht. Nachfolgend können Sie diese als PDF herunterladen.

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2.3 Knie | Hüfte