Hüftgelenksendoprothetik

Wenn kaum mehr Knorpel vorhanden ist, sodass der knöcherne Hüftkopf des Oberschenkelknochens permanent mit der Hüftpfanne des Beckens aneinander reibt, wie dies z.B. bei einer fortgeschrittenen Hüftgelenksarthrose der Fall sein kann, ist der Betroffene meist kaum mehr in der Lage, eine Aktivität auszuüben, ohne dass ihn starke Schmerzen beeinträchtigen. Dann könnte ein Hüftgelenksersatz eine Therapieoption sein. Mit einem neuen Hüftgelenk ist der Patient in der Regel fast alle seine Beschwerden los: Er verspürt kaum mehr Schmerzen, und er ist wieder deutlich mobiler. Moderne Prothesen, innovative Operationstechniken und wenig belastende Anästhesieverfahren erlauben heute eine sichere, gewebeschonende Vorgehensweise und eine relativ rasche Genesung. Wenn möglich, führen wir die Implantation eines neuen Hüftgelenks auf minimal-invasivem Wege durch, wodurch die umgebende Muskulatur nur gespreizt, jedoch nicht abgelöst oder durchtrennt werden muss. Wichtigster Vorteil dieser schonenden Vorgehensweise ist, dass die Patienten nach der Operation in der Regel weniger Schmerzen haben und sich raschervon dem Eingriff erholen. Weil die unverletzte Muskulatur praktisch sofort wieder einsatzbereit ist, ist auch die Rehabilitationszeit denkbar kurz.

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Das MVZ im Helios hat eine Broschüre zum Fachbereich „Knie & Hüfte“ veröffentlicht. Nachfolgend können Sie diese als PDF herunterladen.

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2.3 Knie | Hüfte