Osteoporose

Osteoporose, auch Knochenschwund genannt, bezeichnet eine Erkrankung der Knochen, bei der es zu einem Abbau von Knochengewebe sowie -dichte kommt und somit auch zu einem erhöhten Risiko für Brüche. Von Osteoporose ist dann die Rede, wenn der natürliche Abbau der Knochen ab dem 35. Lebensjahr im Übermaß und deutlich schneller erfolgt. Betroffen von Osteoporose sind vor allem Menschen ab dem 70. Lebensjahr sowie Frauen nach der Menopause.

Mögliche Ursachen

Verschiedene Einflüsse, wie Kalzium-, Bewegungsmangel oder auch hormonelle Erkrankungen können einen erheblichen Einfluss auf den Knochenstoffwechsel haben. Wird der Knochenaufbau gehemmt bzw. der Knochenabbau gefördert, schwindet die Knochenmasse und es kommt unwiderruflich zu Osteoporose. Betroffen sind dabei insbesondere die Knochen der Wirbelsäule, weshalb es bei fortgeschrittener Erkrankung zum typischen Rundrücken kommt. Östrogenmangel, Untergewicht und mangelnde Bewegung können Osteoporose begünstigen ebenso wie Langzeittherapien mit Medikamenten (z.B. Kortison).

Typische Symptome

In der Regel entwickeln sich Osteoporose-Symptome schleichend. Nicht selten sind anfangs daher keinerlei Beschwerden wahrnehmbar. Erst mit zunehmendem Verlauf treten erste Schmerzen auf. Im Extremfall kommt es auch zu Knochenbrüchen, die aus z.B. eigentlich harmlosen Stürzen resultieren. Erst im fortgeschrittenen Stadium kommen Knochenbrüche ohne Anlass hinzu, die typischerweise in Hüftnähe oder am Ober- bzw. Unterarm passieren.

Diagnose der Osteoporose

Je nach individuellen Symptomen beginnt die Diagnostik meist zunächst mit einer körperlichen Untersuchung, bei der Fitness und Mobilität getestet werden. Ein Beispiel hierfür ist das „Timed-up-and-go“-Verfahren: Der Patient steht von einem Stuhl auf, geht drei Meter, dreht sich um, geht zurück und setzt sich wieder hin. Entscheidend hierfür ist die Zeit, die er hierfür benötigt. Braucht der Patient mehr als 30 Sekunden, ist er wahrscheinlich in seiner Mobilität beeinträchtigt.

Als nächster Schritt erfolgt die Messung der Knochendichte (Osteodensitometrie, DXA-Messung). Mittels niedrig dosierter Röntgenstrahlung wird dabei die Knochendichte an der Lendenwirbelsäule, dem gesamten Oberschenkelknochen und am Oberschenkelhals bestimmt. Verglichen mit den typischen Mittelwerten in der jeweiligen Altersgruppe ergibt sich gegebenenfalls das Stadium des Knochenschwundes. Aber auch Röntgenuntersuchungen sind teilweise notwendig, um eventuelle Knochenfrakturen zu erkennen.

Therapie der Osteoporose

Ziel der Therapie ist es, die Osteoporose aufzuhalten und Knochenbrüchen vorzubeugen. Hierfür sind meist spezielle Medikamente notwendig. Sie helfen, die Knochen zu festigen und vor (neuen) Brüchen zu schützen. Eine frühzeitige Behandlung – am besten bevor erste Brüche entstehen – ist daher essentiell. In diesem Fall kann die Osteoporose in Einzelfällen sogar rückgängig gemacht werden.

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