Künstliches Kniegelenk mit 50: Ihr Weg mit einer Knieprothese

Künstliches Kniegelenk mit 50

Wird das Kniegelenk durch Arthrose, Verletzungen oder Entzündungen derartig zerstört, dass konservative Behandlungsmethoden nicht zum Erfolg führen, ist häufig ein operativer Eingriff notwendig. Als Knieendoprothese (Knie-TEP) wird der Ersatz eines zerstörten Kniegelenks bezeichnet, welcher im Idealfall wieder für einen beschwerde- und schmerzfreien Bewegungsablauf des betroffenen Knies sorgt – auch im Alter 50+. Für uns Knie-Spezialisten im MVZ im Helios ist es stets das Ziel, dass Betroffene ihr Knie wieder ohne Beschwerden im Alltag bei beispielsweise Haushaltsarbeiten, Sport oder Gartenarbeit bewegen können.

Künstliches Kniegelenk ab 50 Jahren?

Grundsätzlich gibt es kein „richtiges“ Alter für ein künstliches Kniegelenk. Die Implantation hängt vielmehr vom Schweregrad der Arthrose und vom individuellen Leidensdruck ab. Eine Knieprothese ist somit dann sinnvoll, wenn die Lebensqualität immer weiter abnimmt und zeitgleich auch konservative Behandlungsmethoden über einen längeren Zeitraum zu keiner Verbesserung führen. Ebenso gibt es Fälle, in denen die Knieprothese nicht mehr hinausgezögert werden sollte, beispielsweise wenn die Beinachsen massiv abweichen oder es bereits zu Schäden aufgrund von Knochenerweichung gekommen ist.

Künstliches Kniegelenk mit 50 – besser Teil- oder Totalendoprothese?

Die Teil-Knieendoprothese kommt in der Regel bei kleineren Gelenkschäden zum Einsatz und ersetzt nur die betroffene Gelenkfläche des Oberschenkelknochens und die gegenüberliegende Gelenkfläche des Schienbeins. Unter der Knietotalendoprothese (Knie-TEP) dagegen versteht man den Ersatz des kompletten Kniegelenks. Beide Prothesentypen werden operativ direkt im Knochen verankert.

Ist lediglich ein Teil des Kniegelenks (Innenseite, Außenseite oder Kniescheibe) von einem Defekt betroffen, können auch Mini- bzw. Knopfprothesen zum Einsatz kommen. Die innovativen Prothesen sind nur wenige Zentimeter groß und werden erst seit wenigen Jahren verwendet, um lediglich geschädigte Bereiche des Knies zu sanieren. Ein großer Vorteil dieser Methode besteht darin, dass der Eingriff minimalinvasiv erfolgt und somit mit kleinsten Schnitten auskommt.

Nachbehandlung nach der Operation und Leben mit Knieprothese

Die Heilungsdauer nach dem Einsatz einer Knieprothese hängt stets von Art und Umfang der Operation ab. Das Hauptziel jeder Knieprothesenoperation besteht darin, so viel körpereigenes Gewebe wie möglich zu erhalten und dabei das kleinstmögliche Implantat zu verwenden. Für die Rehabilitation bedeutet dies, dass sich nach Einsetzen einer Prothese die meisten Tätigkeiten bereits nach wenigen Wochen wieder aufnehmen lassen. Bei einer Teil-Knieendoprothese reicht meist oft sogar eine ambulante Physiotherapie, während bei der vollständigen Knieendoprothese in der Regel eine kurze Rehabilitation von drei Wochen ansteht.

Fit und mobil trotz künstlichem Kniegelenk

Wie lange ein künstliches Kniegelenk hält, richtet sich neben Faktoren wie Körpergewicht (bei Übergewicht nutzt sich die Knieprothese schneller ab) und Knochenqualität auch nach dem Aktivitätsniveau des Patienten. Wer sich mit Maß und Ziel bewegt und moderat Sport ausübt, kann damit rechnen, dass eine Knieendoprothese (Knie TEP) zwischen 15 und 25 Jahre hält.

 

Der Trend bei Prothesen geht ganz klar zu speziell angefertigten Implantaten nach Maß und dem dazugehörigen Einsatz von Navigationsgeräten und Robotersystemen. Aber auch heute schon streben wir im MVZ im Helios an, stets kleinstmögliche Implantate zu verwenden. Sollten auch Sie Probleme bzw. Schmerzen im Knie haben, beraten wir Sie gerne persönlich und ausführlich bei uns in der Praxis in München-Neuhausen.

 

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