Schmerzen im Wadenbein – einfache Tipps!

Mann hält sich das schmerzende Bein

Bei nahezu allen unseren Bewegungen, sei es Laufen oder Springen, ist unsere Wade beteiligt. Nicht selten kommt es daher zu Schmerzen, die uns in unserer Bewegungsfreiheit beeinträchtigen. Wadenbein Schmerzen müssen aber nicht nur bei körperlicher Aktivität auftreten, auch im Ruhezustand können sie sich bemerkbar machen. Welche einfachen Tipps bei deren Linderung helfen, erfahren Sie hier:

Schmerzen in der Wade – das steckt dahinter

Wadenbein Schmerzen können für unterschiedlichste Symptome verantwortlich sein. So treten neben Schmerzen im Unterschenkel auch krampfähnliche Zustände auf. Die Symptome zeigen sich übrigens nicht nur beim Gehen, sondern oftmals ebenso im Ruhezustand oder sogar nachts. Ausgelöst werden Wadenbein Schmerzen häufig aufgrund von Verletzungen oder Muskelverhärtungen. Aber auch eine Überlastung ist denkbar als mögliche Ursache für die Symptome.

Einfache Tipps bei Wadenbein Schmerzen

Die Behandlung von Wadenbein Schmerzen hängt immer von deren Ursache ab. Ist diese nicht eindeutig feststellbar oder lassen die Wadenbein-Schmerzen auch mit der Zeit nicht nach bzw. werden sogar intensiver, wird eine medizinische Therapie unerlässlich. Grundsätzlich stellen folgende Tipps effektive Möglichkeiten dar, eine Linderung bei Wadenbein Schmerzen herbeizuführen:

  • Ruhe gönnen: Resultieren Wadenbein Schmerzen aufgrund einer Verletzung, sollte die Wade geschont werden. Hierbei hilft es, das Bein hochzulagern, um eventuellen Schwellungen vorzubeugen.
  • Spezielle Dehnübungen: Ist das Belasten der Waden wieder möglich, kann Bewegung hilfreich sein. Hierfür empfehlen sich Dehnübungen, die die Wadenmuskulatur trainieren und beim Lösen von Verspannungen helfen. Auch vorbeugend ist ein Training sinnvoll, um Wadenbein Schmerzen zu verhindern.
  • Massage: Das Massieren der Wade über eine Faszienrolle kann dabei helfen, Verklebungen und Verhärtungen in der Wade, die womöglich für Schmerzen verantwortlich sind, zu lösen. Hierfür mit der Wade langsam über die Faszienrolle vor- und zurückrollen.
  • Überanstrengungen vermeiden: Neben regelmäßigen Pausen ist es wichtig, der Muskulatur Verschnaufpausen zu erlauben. Gerade für sportlich Aktive gilt daher, Pausen einzulegen und die Trainingsintensität individuell anzupassen bzw. herunterzuschrauben.
  • Wärme- bzw. Kältetherapie: Auch Wärme bzw. Kälte kann bei Wadenbein Schmerzen eingesetzt werden. Während die Wärme einen entspannenden Effekt hat und sich bei Verhärtungen anbietet, wirkt Kälte abschwellend und ist ideal bei Schwellungen und Entzündungen.
  • Einnahme von Medikamenten: Bei Bedarf kann der Einsatz von schmerzlindernden, entzündungshemmenden Medikamenten sinnvoll sein, um eine Linderung vorhandener Wadenbein Schmerzen zu erreichen.
  • Auf die Ernährung achten: Treten Wadenbein Schmerzen vor allem nachts in Form von Krämpfen auf, steckt in den meisten Fällen ein Magnesiummangel dahinter. Um die Krämpfe einzudämmen und ihnen zukünftig vorzubeugen, empfiehlt sich eine magnesiumreiche Ernährung. Viel Magnesium steckt z. B. in Bananen, Brokkoli, Vollkornbrot, Hülsenfrüchten oder Nüssen. Wer die Depots schneller auffüllen möchte, kann zusätzlich auf Magnesiumpräparate setzen.

Bei welchen Symptomen zum Arzt?

Treten die Wadenbein-Schmerzen plötzlich und von enormer Intensität auf, sollte zur Sicherheit ein Arzt aufgesucht werden. Das Gleiche gilt, falls die Wadenbein-Schmerzen zusammen mit massiven Bewegungseinschränkungen, Schwellungen oder Empfindungsstörungen einhergehen. Nur so lassen sich Erkrankungen wie z. B. eine Achillessehnenentzündung, die sich in Form von Schmerzen in der unteren Wade äußern, frühzeitig erkennen und behandeln.

Um die Wadenbein-Schmerzen abzuklären, stehen wir Ihnen im MVZ im Helios in München jederzeit gerne zur Verfügung. Modernste Diagnostikverfahren helfen uns dabei bei der Klärung der vorhandenen Wadenbein-Schmerzen. Gezielt erstellen wir dann gemeinsam mit Ihnen einen individuellen Behandlungsplan.

 

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