Schuppenflechte mit Gelenkentzündung (Psoriasis-Arthritis)

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Die Psoriasis-Arthritis ist eine chronisch entzündliche Gelenkerkrankung (Arthritis), die zusammen mit einer Schuppenflechte auftritt (Psoriasis). Bislang noch nicht eindeutig geklärt werden als mögliche Auslöser beispielsweise Infektionen durch Bakterien oder Viren gehandelt. Aber auch eine genetische Veranlagung kann eine Rolle spielen. Besteht eine Psoriasis-Arthritis, machen sich Betroffene vor allem bei plötzlich auftretenden Knieschmerzen morgens nach dem Aufstehen große Gedanken. Dies zeigt sich immer wieder in unserem Praxisalltag, wenn Patienten meine Kollegen und mich als Orthopäde München im MVZ im Helios aufsuchen.

Psoriasis-Arthritis greift Haut und Gelenke an

Bis zu 15 Prozent aller Patienten mit einer Schuppenflechte entwickeln eine sogenannte Psoriasis-Arthritis, die durch Entzündungsprozesse mit Schwellungen und der Bildung von Ergüssen an Gelenken gekennzeichnet ist. Der Krankheitsverlauf kann allerdings sehr unterschiedlich sein. Grundsätzlich wird zwischen drei Unterformen unterschieden: Peripherer asymmetrischer, peripherer symmetrischer sowie axialer Typ.

Entsprechend sind bei manchen Patienten primär die (End-) Gelenke von Finger und/oder Zehen (mit asymmetrischen, schmerzhaften Schwellungen bzw. symmetrisch auftretenden Symptomen an großen Gelenken), bei anderen ist vor allem die Wirbelsäule betroffen. Prinzipiell ist ebenfalls eine Beteiligung der Kniegelenke möglich. In manchen Fällen kann den Beschwerden aber durchaus auch eine Arthrose zu Grunde liegen. Für diese Erkrankung, die auf degenerative Veränderungen des Gelenkknorpels und nicht – wie die Psoriasis-Arthritis – auf einer Autoimmunreaktion beruht, sind die Anlaufschmerzen tatsächlich typisch. Klarheit bringt letztlich nur eine eingehende Untersuchung mit bildgebenden Verfahren. Auf diese Weise lassen sich mögliche Gelenkveränderungen besonders gut erkennen und differenzialdiagnostisch einordnen.

Diagnose und Therapie der Psoriasis-Arthritis

Die Schwierigkeit einer umfassenden Diagnose liegt bei Psoriasis-Arthritis darin, dass eine Haut- auf eine Gelenkerkrankung trifft. Im Idealfall leisten Spezialisten beider Fachrichtungen ihren Anteil an der Diagnose mit dem Ziel, Anzeichen der jeweils anderen Krankheit möglichst frühzeitig zu erkennen. Schätzungsweise entwickeln bis zu 15 % aller Psoriasis-Patienten eine Psoriasis-Arthritis. Vermutet wird allerdings eine hohe Dunkelziffer. Liegt hingegen die Diagnose einer Psoriasis-Arthritis vor, kann diese in leichten Fällen recht gut mit entzündungshemmenden und schmerzlindernden Medikamenten behandelt werden. Unterstützend kann auch eine Physiotherapie wirken. Bei akuten Entzündungen bieten sich Kortisonpräparate an.

Sie interessieren sich für weitere Informationen zum Thema Psoriasis-Arthritis? Wir Orthopäden im MVZ im Helios helfen Ihnen gerne weiter.

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