Mit warmen Füßen durch den Winter

Warme Füße im Winter | MVZ im Helios München

Unsere Füße leisten täglich unglaublich viel. Doch insbesondere bei sinkenden Außentemperaturen verwandeln sie sich nicht selten in (gefühlte) Eisklumpen. Gerade Frauen leiden im Winter unter kalten Füßen. Dabei lässt sich dies mit ein paar einfachen Tipps verhindern.

Bewegung hält warm

Bewegung ist ein essenzieller Faktor, um kalten Füße vorzubeugen. Sport hilft, Kreislauf und Blutzirkulation zu optimieren. Ideal sind dabei z. B. Ausdauersportarten wie Laufen. Aber auch Schwimmen bietet sich an. Ebenso effektiv (und als ideale Ergänzung zu den regelmäßigen Sporteinheiten) sind Übungen, die gezielt die Muskulatur stärken. Bewährt haben sich hier spezielle Greifübungen mit dem Fuß, um Kraft und Koordination zu trainieren. Aber auch die Spiraldynamik, eine neue Art der Bewegungstherapie, wurde in den letzten Jahren immer beliebter. Dabei geht es um ein anatomisches Konzept zur Bewegungskoordination. Ziel ist es, die Muskulatur bewusst einzusetzen, um physiologisch am besten zu gehen. Wir nehmen nämlich in der Regel einen bequemen Gang ein und akzeptieren dabei Fehlstellungen.

Dick besohltes Schuhwerk

Der richtige Schuh ist im Winter oftmals schon die halbe Miete. Nicht zu eng sollte er sein und eine dicke Sohle haben, die den Fuß vor Nässe und Kälte von unten schützt. Bei Schnee ist zudem ein wasserabweisendes Obermaterial zu empfehlen. Weniger geeignet dagegen sind die beliebten Lammfell-Boots. Sie sind zwar kuschelig warm und bieten den Füßen (im Gegensatz zu manch anderen Modellen) ausreichend Platz, haben aber nur eine sehr dünne Sohle und geben dem Fuß daher keinerlei Unterstützung. Haben die Füße keinen Halt, knicken sie schnell ein und entwickeln im schlimmsten Fall eine Fehlstellung. Neben X-Beinen kann dies auch Gelenkbeschwerden, Knie- oder Knorpelschäden zur Folge haben.

Wahl der Socken

Ebenso spielt die Wahl der Socken im Winter eine entscheidende Rolle, um die Füße möglichst warm zu halten. Am besten eignen sich Socken aus Wolle, die im Gegensatz zu Baumwolle Nässe besser aufnehmen und den Fuß trocken und warm halten. Alternativ bieten sich auch spezielle Thermosocken an. Socken sollten dabei keinesfalls zu eng sitzen, da ein einschneidender Bund anderenfalls zu Durchblutungsstörungen führt.

Zusätzliche Tipps:

  • Pflege der Füße
    Nach dem Baden oder Duschen die Zehenzwischenräume immer gut abtrocknen. Anschließend die Füße eincremen, um die Haut zu pflegen.
  • Wechselduschen
    Um die Durchblutung anzuregen und den Kreislauf in Schwung zu bringen, das rechte Bein bis zur Wade hoch abwechselnd warm und kalt abduschen. Dann das Gleiche auf der linken Seite.
  • Fußmassage
    Fußsohlen und Zehen mit sanftem Druck massieren. Ideal ist die Kombination aus kreisenden und streichenden Bewegungen. Hilfreich und bequem ist auch ein Fußmassageroller, der die Unterseite der Füße gleichmäßig stimuliert.

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