Wie lange dauert das Schulter-Arm-Syndrom?

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Bei dem Schulter-Arm-Syndrom handelt es sich um das schmerzhafte Einklemmen der Supraspinatus-Sehne und des Schleimbeutels zwischen Schulterdach und Oberarmkopf. Neben muskulären Verhärtungen können dabei auch degenerative Erkrankungen, wie Schulterarthrose, oder andere Erkrankungen, wie Rheuma, für das Syndrom verantwortlich sein. Im MVZ im Helios ist es dann unser Ziel, das Schulter-Arm-Syndrom mittels konservativer Therapie zu behandeln und dabei möglichst zeitnah eine deutliche Verbesserung der Beschwerden herbeizuführen.

Was tun bei Impingement-Syndrom in der Schulter?

Bei einem Schulter-Arm-Syndrom, auch Impingement-Syndrom genannt, stehen konservative und operative Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. In der Regel wird zunächst eine konservative Therapie eingeleitet, um die Beschwerden in den Griff zu bekommen. Die Optionen reichen dabei von der Einnahme entzündungshemmender Medikamente, der Anwendung spezieller Salben, Injektionen (Lokalanästhetika), Physiotherapie bis hin zur Akupunktur. Je nach Ausmaß der Beschwerden können die verschiedenen Maßnahmen auch kombiniert werden.

Sollten die konservativen Maßnahmen nicht den gewünschten Erfolg haben, ist eine Operation erforderlich. Wenn möglich, wird das operative Verfahren im Rahmen einer Arthroskopie (Gelenkspiegelung) durchgeführt. Ziel der Operation ist es, die einengenden Kalkablagerungen oder knöcherne Anlagerungen zu beseitigen. Der dadurch geschaffene Raum senkt den Druck auf die Sehne, die sich daraufhin wieder schmerzfrei im Schultergelenk bewegen lässt. Nach dem Eingriff ist eine mehrwöchige Krankengymnastik anzuraten. Schmerzen klingen in den meisten Fällen nach ein bis drei Wochen wieder ab. Spätestens nach diesem Zeitraum ist dann auch die Arbeitsfähigkeit wiederhergestellt.

Wie lange krank bei Impingement-Syndrom ohne OP?

Wird ein Schulter-Arm-Syndrom diagnostiziert, sollte stets versucht werden, dieses mittels konservativer Therapie in den Griff zu bekommen. Dies nimmt in der Regel sechs bis neun Monate in Anspruch. Vor allem direkt nach der Diagnosestellung sollte die Schulter geschont werden. Je nach Schwere der körperlichen Tätigkeit bedeutet das eine Arbeitsunfähigkeit von mehreren Wochen. Erst wenn die Schmerzen in der Schulter abgeklungen sind, ist auch Autofahren wieder möglich.

Sie haben Beschwerden, die auf ein Schulter-Arm-Syndrom hindeuten? Um den Verdacht zu sichern und eine geeignete Behandlungstherapie zu starten, melden Sie sich bei uns im MVZ im Helios. Wir helfen Ihnen gerne weiter.

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Häufig gestellte Fragen

Ein Schulter-Arm-Syndrom macht sich zu Beginn meist durch Schmerzen bemerkbar, die beim Abspreizen des Arms oder Nach-hinten-Greifen auftreten. Erst im weiteren Verlauf kommt es dann auch im Ruhezustand zu Schulterschmerzen und schließlich zu Bewegungseinschränkungen.

Regelmäßige Bewegung ist absolut zu empfehlen, um das Gelenk beweglich zu halten. Zudem sollte auf eine aufrechte Haltung geachtet werden. Da ein Impingement-Syndrom in der Schulter meist aufgrund chronischer Überbeanspruchung entsteht, gilt es, einseitige Belastungen der Schulter bestmöglich zu vermeiden.

Steht der Verdacht eines Impingement-Syndroms im Raum, führen wir bei uns im MVZ im Helios Ultraschall- oder Röntgenuntersuchungen durch. In Ausnahmefällen ist auch eine Kernspintomografie (MRT) erforderlich, um detaillierte Aufnahmen von Muskeln, Sehnen oder Schleimbeutel zu erhalten.

 

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