Ohne Schmerzen am Schreibtisch

Ohne Schmerzen am Schreibtisch – Orthopädie München

So lässt es sich rückenschonend arbeiten

Jeder achte Deutsche leidet täglich unter Rückenschmerzen – Tendenz steigend, denn mit zunehmendem Arbeiten im Homeoffice klagen immer mehr über Beschwerden. Doch gerade im Homeoffice kann viel gemacht werden, um Rückenschmerzen vorzubeugen oder bereits bestehende Symptome zu lindern.

Bildschirm richtig positionieren

Um den Monitor richtig zu platzieren, sollte dieser am besten im rechten Winkel zum Fenster und zu einem selbst mit einem Mindestabstand von fünfzig Zentimetern stehen. Die oberste Bildschirmzeile liegt idealerweise leicht unterhalb der waagerechten Sehachse. Befinden sich beim Sitzen am Schreibtisch Ober- und Unterarm bzw. Ober- und Unterschenkel dann auch noch im Neunzig-Grad-Winkel, ist die perfekte Position des Monitors gefunden.

Optimale Sitzposition finden

Der häufigste Grund für Rückenschmerzen: eine falsche Sitzposition. Wichtig ist eine aufrechte Haltung, bei der die Sitzfläche komplett ausgefüllt wird, sowie eine stets stabile, feste Auflage des kompletten Fußes am Boden – gegebenenfalls auch auf einem kleinen Hocker. Ebenso kann eine bewegliche Rückenlehne hilfreich sein, um die Wirbelsäure während des Arbeitens in Bewegung zu halten.

Auf Hilfsmittel setzen

Gerade beim Telefonieren neigen viele dazu, den Telefonhörer zwischen Kinn und Schulter zu klemmen. Diese Fehlhaltung kann auf Dauer allerdings zu Durchblutungsstörungen und in der Folge zu Nackenverspannungen führen. Um diesen Beschwerden vorzubeugen, empfiehlt sich das Verwenden eines Headsets. Aber auch andere Hilfsmittel können das Arbeiten im Homeoffice erleichtern, so beispielsweise eine ergonomische kabellose Maus oder eine geschwungene Tastatur mit weich gepolsterter Handballenauflage.

Übungen für Nacken und Schulter

Damit es gar nicht erst zu Verspannungen und Schmerzen kommt, bieten sich spezielle Übungen zum Lockern und Kräftigen der Muskulatur an. Für einen bestmöglichen Effekt sollten die Übungen mindestens zweimal pro Woche durchgeführt werden. Beispiel: Zum Stärken der Nackenmuskulatur die Hände gegen die Stirn und die Stirn gegen die Hände drücken. Die Spannung für fünf Sekunden halten. Dann die Hände an den Hinterkopf anlegen und ebenfalls für fünf Sekunden dagegen drücken.

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