Schulterschmerzen? Die Halswirbelsäule kann die Ursache sein!
Bei einem „Bandscheibenvorfall“ denken viele meist an heftige, ausstrahlende Rückenschmerzen, die im Bereich der Lendenwirbelsäule lokalisiert sind. Tatsächlich können jedoch alle Abschnitte der Wirbelsäule von diesem schwerwiegenden Krankheitsbild betroffen sein – auch und gerade die Halswirbelsäule mit ihren sieben Wirbeln und den dazugehörigen Bandscheiben. Vom Halsrückenmark gehen die jeweiligen Spinalnerven ab, die für die nervale Versorgung (Spüren und Bewegen) der Arme, Schultern und Hände verantwortlich sind. Und: Von allen Wirbelsäulenabschnitten ist sie der beweglichste – und diese besondere Beweglichkeit macht sie anfällig für Verschleißerscheinungen. Sind die Bandscheiben betroffen, kann es sein, dass irgendwann die äußere Hülle der Bandscheibe reißt und der innere gallertige Kern sich nach außen drängt – ein Bandscheibenvorfall ist entstanden. Dabei werden die damit einhergehenden Beschwerden vor allem dadurch verursacht, dass das ausgetretene Gewebe auf eine Nervenwurzel drückt – und je stärker es dies tut, desto intensiver sind die Beschwerden.
Unterschiedliche Beschwerdemuster – je nach betroffenem Nerv
Welche Symptome bei einem Bandscheibenvorfall im Bereich der Halswirbelsäule dominieren, hängt wesentlich davon ab, welche Nervenwurzel betroffen ist. Denn jeder Nerv hat – abhängig von seinem jeweiligen Versorgungsgebiet – ein spezielles Muster an Schmerzen, Störungen und Ausfällen. Wird z.B. die Nervenwurzel C6 komprimiert, kann dies Symptome verursachen, die zunächst nicht an einen Bandscheibenvorfall der Halswirbelsäule denken lassen – allen voran seitliche Nackenschmerzen und ausstrahlende Schmerzen in den Oberarm und das Schulterblatt. Häufig ziehen die Schmerzen oft auch in den hinteren Unterarm bis in den Daumen und Zeigefinger, häufig in Kombination mit Schwäche und Gefühlsstörungen.
SpineMED® zur Druckentlastung der Bandscheibe
Glücklicherweise spricht ein „frischer“ Bandscheibenvorfall im Bereich der Halswirbelsäule im Allgemeinen gut auf eine konservative Behandlung an, sodass in vielen Fällen auf einen operativen Eingriff verzichtet werden kann. Im Vordergrund stehen neben einer Physiotherapie auch Infiltrationen mit schmerzlindernden, abschwellenden und entzündungshemmenden Wirkstoffen, die direkt ins betroffene Gebiet gespritzt werden. Eine weitere Option ist eine spezielle Extensions- bzw. Dekompressionstherapie, z.B. mit SpineMed®: Hierbei werden die bedrängten nervalen Strukturen auf mechanischem Weg gezielt entlastet. Die Behandlung erfolgt auf einer computergesteuerten Spezialliege. Durch die Verringerung des Drucks auf die Bandscheiben werden diese wieder besser mit Sauerstoff, Nährstoffen und Flüssigkeit versorgt. Sie können sich besser regenerieren und wieder etwas mehr in ihrer ursprünglichen Position einbetten. Bis es soweit ist, ist allerdings oft Geduld gefragt, denn in der Regel sind mindestens zehn Sitzungen notwendig.
Sie haben Symptome, die durch Probleme an der Halswirbelsäule verursacht werden könnten? Sie leiden unter akuten oder wiederkehrenden Beschwerden in Nacken, Schulter und/oder Armen, die Sie gern abklären lassen möchten? Sie interessieren sich für die Extensions-/Dekompressionstherapie mit SpineMed®? Dann wenden Sie sich an uns! Wir vom OZM Orthopädie Zentrum München im Helios helfen Ihnen gerne weiter.
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